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Klinische Funktionsanalyse / Okklusionsanalyse / Bildgebung / Bewegungsanalyse

Bildgebende Verfahren

Bei Kiefergelenkerkrankungen und Funktionsstörungen des Kauorgans kommen bislang nur folgende bildgebende Untersuchungsverfahren ernsthaft in Frage:

Kiefergelenkröntgen
Hierbei werden die Kiefergelenke nach einem bestimmten Verfahren geröntgt. Heute können bereits dreidimensionale Röntgentechniken eingesetzt werden, die einen guten räumlichen Eindruck vermitteln. Die Strahlenbelastung ist relativ gering. Dies ist immer noch die beste und sicherste Methode, die Struktur von knöchernen Hartgeweben exakt zu beurteilen. So kann man z.B. erkennen, ob das Kiefergelenkköpfchen oder die Gelenkpfanne eine Formanomalie aufweist oder im Sinne einer arthrotischen Veränderung geschädigt ist. Weichgewebe wie die Knorpelscheibe (Diskus), Muskulatur und Bänder lassen sich damit leider nicht darstellen, weil diese für Röntgenstrahlen zu durchlässig sind.

Digitale Volumen-Tomographie (DVT)
Modernes Röntgenverfahren zur drei-dimensionalen Darstellung der knöchernen Kiefergelenkstrukturen.

Kg-roentgenRöntgen Kiefergelenk

Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspin)
Die Untersuchung erfolgt in einem sehr starken Magnetfeld und mit Hilfe komplizierter Computertechnik. Hierbei werden im Gegensatz zu den Röntgenverfahren Weichgewebe wie Knorpelscheibe (Diskus), Muskulatur und Bänder gut dargestellt.

Leider können mit bildgebenden Verfahren sehr schnelle Bewegungsvorgänge im Kiefergelenk (z.B. beim Knacken) nicht unmittelbar verfolgt werden. Man kann nur Zustände vor und nach dem Knacken beurteilen. Zur Analyse schneller Bewegungen werden heute computerunterstützte Registrierverfahren verwendet.

MRTMRT Kiefergelenk